Daten & Fakten der Glatter Schlosshexe

Gründungsjahr       :  1990

Aktive Mitglieder   :  54

Passive Mitglieder :  28

Kinder                        :  6

 

Die Glatter Geschichte zeigt, dass im Jahr 1590 vier Glatter Frauen als Hexen verurteilt wurden. Auf das Verbrechen der Hexerei stand die Strafe des Feuertodes, also ließ man Sie auf dem Scheiterhaufen verbrennen (genaueres über die Hexenverfolgung in Glatt, siehe unter Geschichte). Dieses historische Ereignis nahmen wir zum Anlass, genau 400 Jahre später eine Hexengruppe zu gründen.

Der Name „Glatter Schlosshexen“ entstand aufgrund des Wasserschlosses in Glatt. Das spätmittelalterliche Schloss wurde im 16. Jahrhundert von den damaligen Besitzern, den Herren von Neuneck, zu einem der frühesten Renaissanceschlösser in Deutschland umgestaltet.

 

Häsbeschreibung

Die Kleidung, die der Einfachheit des Mittelalters angepasst sein sollte und deren Farben die Farben der katholischen Kirche symbolisiert, besteht im Einzelnen aus:

 

  • Lila Bluse (mit aufgenähtem Hexen-Emblem/Wappen am Oberarm)
  • Schwarzem Rock
  • Grüner Schurz
  • Eine Handgeschnitzte Holzmaske (Lindenholz) mit Pferdeschweif und grünem Kopftuch, dass den Aufdruck des Glatter Wasserschlosses zeigt.

              (Kopftuch und Schürze symbolisieren farblich den Schwarzwald)

 

Weiter trägt die Hexe lila weiss geringelte Socken, schwarze Handschuhe und eine weisse Spitzenunterhose.

Des weiteren Strohschuhe und hat einen Besen aus Besenreis.

Tradition

Foto: Vögele (Foto: Schwarzwälder-Bote)

Traditionell findet jährlich am Hexenball der einzigartige Hexenflug statt, an dem die Schlosshexen vom Wasserschlosses heraus in den Schlosshof fliegen und aus dem Schlossgraben aufsteigen. Nach diesem schaurigen Spektakel und der symbolischen Wiederauferstehung einer Hexe und dem Hexentanz vor der ebenfalls einzigartigen Kulisse des Schlosses, treiben die Hexen unter den Zuschauern ihr Unwesen.

Narrenruf

3x  "Schloss" --- "Hexen"